Yesterday – Now – Tomorrow. Wow,
Ich war unterwegs: erst beim Arzt, dann beim Reifen-Wechseln, dann in der Apotheke. Schließlich eine halbe Stunde einfach Zeit. So lange braucht der Mechaniker für das Montieren der Reifen. Am Freisitz „meines" Italieners genehmige ich mir einen Espresso. Der Geruch von frischen Bohnen, der Geschmack des Kaffees bringen mich ganz in den Moment. Bin ruhig und entspannt. „Jetzt" ist gut. Ich liebe solche kurzen Unterbrechungen im Alltag. Da fällt mein Blick auf die Tasse und lese die Aufschrift: Yesterday – Now – Tomorrow. Wow, denke ich, der Italiener spürt das auch und fühle mich verbunden.
Wolfgang Holzschuh